Geschichte

In der Poppelmühle wird Geschichte erlebbar

Die Eventlocation Poppelmühle hat vor allem einen großen historischen Wert. Denn bei uns wird Geschichte erlebbar gemacht. Hier kann man sich in das Leben der Schwarzwaldbauern vor rund 100 Jahren zurückversetzen und für eine gewisse Zeit eine andere Lebensweise erfahren.
Dafür sorgen unsere alt hergerichteten Gebäude, die in Zweck und Aussehen der alten Zeit entsprechen, so wie die Gerätschaften, die darin zu finden sind. An diesen können unsere Gäste dann - zum Beispiel - selber dreschen oder Korn mahlen. So bekommen sie einen Eindruck, von der harten Arbeit, die die Schwarzwaldbauern einst verrichten mussten, um etwas zu Essen auf den Tisch zu bekommen.
Unsere Speisen sind auch ausschließlich mit Zutaten zubereitet, die in der Schwarzwaldregion angepflanzt und geerntet wurden. Wir stellen sicher, dass unsere nationalen Speisen genauso schmecken wie vor 100 Jahren. 
Des Weiteren können unsere Gäste auch am eigenen Leib erfahren, wie die Bauern zu dieser Zeit ihre Freizeit gestaltet haben. So können sie sich eine viel bessere Vorstellung von der damaligen Lebensweise machen.

Zur Geschichte des Areals

Die Poppel-Sägemühle wurde ca. im Jahr 1705 von Johannes Poppel erbaut. Er war der erste Bewohner des Tales und so wurde die Mühle und später das Tal sowie der Mühlbach nach ihm benannt. Zur Mühle gehörte auch eine Vesperstube, in der die Waldbauern einkehrten und der Müller sich ein Zubrot verdiente. Heute erzählt man sich noch Anekdoten von Tage dauernden Trinkgelagen der Holzfäller sowie Sagen und Mythen vom "Glasmännlein" und dem "Holländermichel". Alte Schwarzwälder Geschichten und Sagen erzählt der Mühlenwirt heute bei Events und Vereinsfeiern, die man glauben kann oder auch nicht, dies liegt ganz im Auge des Betrachters.

Ab dem Jahr 1820 wurde diese Vesperstube "Gasthaus zum Hirsch" genannt. Der alte Gasthof hat für den Schriftsteller und Geschichtenerzähler Wilhelm Hauff bei seinen Reisen durch den Schwarzwald als Vorlage für seinen Roman "Das Wirtshaus im Spessart" gedient. (Urkundlich erwähnt Heimat- und Geschichtskunde Calw)

Wilhelm Hauff
(* 29. November 1802 in Stuttgart; † 18. November 1827) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Er war ein Hauptvertreter der Schwäbischen Dichterschule. Wilhelm Hauff besuchte das Gymnasium in Tübingen und war von 1817 an in der Klosterschule in Blaubeuren und studierte von 1820 bis 1824 als Stipendiat des Evangelischen Stifts Tübingen Theologie an der Universität Tübingen, wo er zum Dr. phil. promovierte.
Hauffs Märchen fallen in die spätromantische Literaturphase nach den scharfen Zensurbestimmungen der Karlsbader Beschlüsse im Jahre 1819. Sein Märchen; die Schwarzwaldsage "Das kalte Herz“ ist eine seiner bekanntesten.

Die liebevoll restaurierte Poppelmühle in der Nähe von Freudenstadt und Bad Herrenalb, ist Filmlocation und Drehort für Märchen und historische Filme.

Das weitläufige Mühlenareal erstreckt sich über 10.000 m². Man hat auf dem Mühlengelände einen wunderbaren Ausblick auf das gesamte Poppeltal und die umliegenden Berge. Hier gibt es den Poppelbach und den Poppelsee zu bestaunen. Zu den original historischen Gebäuden, die aufgebaut und restauriert wurden, gehören: Mühlenschänke, Mühlenstadel, Mühlenbackstube, Mühlenmuseum, Holzknechtshütte, Goisenbar, Hufschmiede und der Dreschschuppen.

Der historische Dorfplatz im Zentrum der Mühle ist wie zu Zeiten der alten Schwarzwaldbauern Treff- und Sammelpunkt. Um den Dorfplatz mit seinem rustikalen Kopfsteinpflaster sind die historischen Gebäude aufgebaut. Er vermittelt den Gästen den Eindruck, sich im Schwarzwald zur Jahrhundertwende zu befinden.